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Die Wirkung der US-Notenbank auf die Märkte

Anleger, die mit binären Optionen handeln, sollten natürlich nicht nur auf Kursverläufe und Charts achten, bevor sie bestimmte Optionen kaufen. Darüber hinaus spielen andere Faktoren ebenfalls eine große Rolle, unter anderem können sich Entscheidungen der großen Notenbanken stark auf die Kurse an den Aktien- und den Devisenmärkten auswirken.

Aktuell steht vor allem die weitere Politik der US-Notenbank Federal Reserve im Vordergrund. Über eine vergleichsweise langen Zeitraum hat die Fed nicht nur die Leitzinsen auf einem historischen Tiefstand gehalten, zugleich wurde mit Hilfe des Kaufs von Staatsanleihen zusätzliches Geld in den Wirtschaftskreislauf gebracht. Mit diesen Aktionen sollte die schwache Wirtschaft in den USA, die sich nur langsam vom Zusammenbruch des Immobilienmarktes erholt hat, angekurbelt werden.

Lage der US-Wirtschaft entspannt sich

In den vergangenen Monaten gab es immer wieder positive Meldungen aus den USA. Unter anderem sinkt die Arbeitslosenquote, während die Wirtschaftsleistung in den vergangenen Monaten wieder an Fahrt aufgenommen hat. Ob diese Entwicklung nachhaltig ist, lässt sich mit dem derzeitigen Stand kaum beantworten. Wenn die Fed jedoch davon ausgeht, dürften die enormen Summen, die aktuell Monat für Monat als Liquidität an die Märkte fließen, schon bald deutlich niedriger werden.

Die großen Wirkungen, die die künftige Geldmarktpolitik der US-Notenbank auf die Märkte in aller Welt hat, haben sich erst in der vergangenen Woche gezeigt. Am Mittwoch wurde am Nachmittag amerikanischer Zeit das Protokoll der letzten Sitzung des Open Market Committee veröffentlicht. Aus diesen Notizen erhofften sich Händler Aufschlüsse über die weitere Politik der Zentralbank, der Handel wurde im Vorfeld der Veröffentlichung deutlich davon beeinflusst. Im Resultat gab es zwar noch immer keine Klarheit – für Käufer von binären Optionen ergeben sich bei einer derartigen Lage an den Märkten jedoch hervorragende Chancen.

Theorie und Praxis

Derzeit gehen die meisten Analysten davon aus, dass die Federal Reserve ihre Anleihenkäufe aufgrund der verbesserten Aussichten der US-Wirtschaft demnächst einschränken wird. Schon im September könnten die monatlichen Anleihenkäufe im Wert von 85 Milliarden US-Dollar reduziert werden, allerdings sind sich die Experten derzeit nicht einig, wie stark diese Reduzierung ausfällt. Nichtsdestotrotz ist eine gewisse Verringerung bereits in den Aktien- und Devisenkursen eingepreist.

Allgemein lassen sich die Auswirkungen der geringeren Anleihenkäufe relativ einfach beschreiben. Zum einen dürfte die geringere Liquidität an den Märkten zu geringeren Anstiegen der Kurse oder sogar zu Verlusten führen. Auf dem Devisenmarkt hingegen dürfte der Dollar gegenüber anderen Währungen zulegen. So jedenfalls lautet die Theorie, in der Praxis hingegen kommen noch eine ganze Reihe weiterer Faktoren hinzu, die diese Bewegungen der Kurse unterstreichen oder umkehren können.

Für Käufer von binären Optionen ergeben sich aus dieser relativ unklaren Lage an den Märkten große Chancen. Besonders im Vorfeld von Ankündigungen oder Pressekonferenzen, bei denen es Neuigkeiten zur künftigen Politik der US-Notenbank geben könnte, reagieren viele Märkte derzeit extrem volatil. An solchen Tagen sollte man also besonders aufmerksam agieren und versuchen, die sich daraus ergebenden Chancen zu nutzen. Darüber hinaus dürfte in den kommenden Wochen der allgemeine Trend für viele Kurse stark durch die Fed beeinflusst werden. Allein aus diesem Grund lohnt es sich, die weitere Nachrichtenlage im Blick zu behalten.

Droht demnächst ein “Währungskrieg”?

Wer mit binären Optionen Rendite erzielen möchte, setzt oft auf Wechselkurse als Basiswert. Gegenüber dem normalen Forex-Handel bieten binäre Optionen eine ganze Reihe von Vorteilen, vor allem weil die Rendite und die möglichen Verluste bereits beim Kauf der Option feststehen. Davon abgesehen wünschen sich Investoren jedoch Märkte, in denen sie mit ihren Vorhersagen viel Geld verdienen können, wenn sie richtig liegen. Gerade bei Währungen gibt es eine ganze Reihe von Faktoren, die sich auf die Kurse auswirken können – deshalb sollten Anleger die aktuelle Nachrichtenlage jederzeit gut im Auge behalten.

Japanische Notenbank als interessantes Beispiel

In den vergangenen Wochen haben viele Experten bereits darüber geschrieben: Weltweit könnte es mittelfristig zu einem “Krieg der Währungen” kommen. Diese Gefahr droht für den Fall, dass verschiedene Notenbanken ihre aggressive Geld- und Finanzpolitik fortsetzen, ohne sich dabei um die Folgen für den Wechselkurs der jeweiligen Währung zu kümmern.

Aktuell ist Japan das beste Beispiel für diese Politik. Nachdem die Wirtschaft im Land dort über einen langen Zeitraum mehr oder weniger stagniert hat und durch schwere Naturkatastrophen zusätzlich geschwächt wurde, setzt die japanische Notenbank aktuell auf eine extrem expansive Geldpolitik. Auf Dauer dürfte das dazu führen, dass der Wechselkurs des Yen gegenüber wichtigen Währungen wie dem US-Dollar oder dem Euro geschwächt wird. Ein Vorteil für die japanische Wirtschaft – schließlich bedeutet das, dass die dort hergestellten Produkte im Ausland billiger werden, die Unternehmen werden also wettbewerbsfähiger.

Für die USA und für Europa bedeutet ein schwacher Yen hingegen, dass sie weniger nach Japan exportieren dürften – schließlich verlieren die Unternehmen in diesen Wirtschaftszonen an Wettbewerbsfähigkeit. Wenn es zu einer solchen Entwicklung kommt, dürfte das die Grundstimmung an den Märkten stark beeinflussen, sodass bereits kleine Nachrichten zu hohen Ausschlägen bei den Wechselkursen führen können – gute Nachrichten für Käufer von binären Optionen.

Bundesregierung sieht keine Gefahr

Allerdings muss die Politik der japanischen Notenbank nicht dazu führen, dass der Yen in eine Abwertungsspirale gerät. Die Japaner selbst dürften daran kaum ein Interesse haben, schließlich würden sich dadurch die Importe von Rohstoffen deutlich verteuern. Das wiederum wäre dramatisch für ein Land, das bei fast allen Rohstoffen auf Importe angewiesen ist – die negativen Effekte würden sich in der Wirtschaft schnell bemerkbar machen.

Ähnliches gilt auch für andere Länder, zum Beispiel China, das derzeit mit ganz eigenen Problemen in der Wirtschaft zu kämpfen hat. Erst vor wenigen Tagen betonte Wirtschaftsstaatssekretär Bernhard Heitzer, dass die Bundesregierung aktuell keine Anzeichen für einen drohenden Währungskrieg mit Ländern in Asien sehe.

Trotzdem lohnt es sich für Investoren, die auf binäre Optionen setzen, die Entwicklung an den weltweiten Devisenmärkten genau im Auge zu behalten. Wenn ausreichend Anleger davon überzeugt sind, dass die Politik einer Notenbank den Wechselkurs einer bestimmten Währung deutlich beeinflusst, dürfte allein das folgende Herdenverhalten dazu führen, dass genau dieser Fall eintritt.

Nicht umsonst betonen Analysten immer wieder, dass Wechselkurse nicht allein von den realen Faktoren abhängig sind, sondern auch von der Psychologie, die im Markt ebenfalls eine große Rolle spielt. Aktuelle Nachrichten, etwa zu den Wirtschaftsdaten oder zur Stimmung unter den Verbrauchern, müssen dann immer vor dem Hintergrund des Gesamtbilds betrachtet werden – dieses kann die möglichen Entwicklungen der Kurse stark nach oben oder unten verzerren.

Binäre Optionen statt Edelmetalle

Wer sich für die Kursverläufe an den Märkten für Edelmetalle interessiert, konnte dort in den vergangenen Monaten interessante Bewegungen beobachten. Während Käufer von Gold oder Silber in den ersten sechs Monaten des Jahres viel Geld verloren haben, kann man mit binären Optionen und dem richtigen Instinkt auch weiterhin gute Renditen erzielen. Hier ein kurzer Überblick über die Entwicklungen bei Gold und Silber in der ersten Jahreshälfte.

Kursverluste für den “sicheren Hafen”

Aufgrund des abstürzenden Goldpreis haben sich besonders im zweiten Quartal viele Investoren auch aus anderen börsengehandelten Gold-Produkten zurückgezogen. Ein wichtiger Grund dafür sind die verbesserten Erwartungen für die Weltkonjunktur, durch die Gold nicht mehr so stark als Sicherheit gegen Instabilität gefragt ist.

Insgesamt ging das in börsengehandelten Gold-Produkten angelegte Kapital von April bis Juni um rund 18,5 Milliarden US-Dollar zurück, so stark wie noch nie seit 2003. Dieser Rückgang ging mit einem ebenso dramatischen Rückgang des Goldpreises einher, der im gleichen Zeitraum mit einem Minus von etwa 23 Prozent den höchsten Quartalsverlust seit Einführung des modernen Goldhandels vor rund 40 Jahren verzeichnete. Besonders die Möglichkeit, dass die US-Notenbank ihre lockere Geldpolitik aufgrund der verbesserten Wirtschaftslage in den USA ändern könnte, verstärkte diesen Trend.

Allgemein gilt Gold in wirtschaftlich unsicheren Zeiten als sicherer Hafen. Allerdings profitieren Anleger dabei nicht von Zinsen oder Dividenden, zudem sorgt der Handel in US-Dollar in anderen Währungsräumen für ein Kursrisiko. Seinen Rekordpreis erreichte Gold im Jahr 2011, als Anleger für eine Feinunze mehr als 1900 US-Dollar zahlen mussten. Mittlerweile hat sich der Kurs hingegen bei weniger als 1200 US-Dollar eingependelt. Mit binären Optionen können Trader bei vielen Brokern auf den Kursverlauf von Gold spekulieren, ohne dabei Gold tatsächlich kaufen zu müssen.

Silber entwickelt sich ebenfalls nach unten

Zu Beginn des Jahres galt Silber noch als einer der Favoriten für viele Analysten. Mittlerweile liegt der Kurs des Edelmetalls jedoch sogar unter den Kosten für Förderung und Verarbeitung. Nach einem Verlust von fast 40 Prozent im ersten Halbjahr notiert Silber mittlerweile bei weniger als 19 US-Dollar je Feinunze. Nur die wenigsten Experten hätten dieses Niveau vor sechs Monaten erwartet.

Aktuell gibt es durchaus Argumente für einen weiterhin schwachen Kurs und für einen steigenden Wert. Einerseits erhält der Kurs aktuell kaum Unterstützung durch die Konjunktur. Vor allem die relativ schwachen Wachstumszahlen aus China zeigen, dass die industrielle Nachfrage nach Silber in den kommenden Monaten nicht unbedingt steigen dürfte. Andererseits schaffen Notenbanken noch immer Liquidität in einem großen Ausmaß. Diese Liquidität dürfte sich früher oder später auch auf die Realwirtschaft auswirken, sodass es zu einer höheren Inflation kommen könnte. Durch den Kauf von Silber und anderen Edelmetallen wollen Anleger jedoch ihre Kaufkraft langfristig sichern.

Zudem dürfte sich selbst eine abschwächende Dynamik in China nicht dramatisch auf die Nachfrage nach Silber auswirken, schließlich wächst die Wirtschaft dort nach wie vor mit rund sieben Prozent pro Jahr. Selbst wenn die industrielle Nachfrage also langsamer als erwartet zunimmt, dürfte sich der Bedarf in den kommenden Jahren deutlich ausweiten. Darüber hinaus könnte es durch neue industrielle Anwendungen sogar noch zu einer weiteren Steigerung kommen.

Alles in allem machen diese möglichen Einflüsse auf die Kurse von Gold oder Silber deutlich, welche interessanten Möglichkeiten Anleger durch binäre Optionen erhalten. Mit dem richtigen Instinkt kann man mit Hilfe dieser Instrumente viel Geld mit Edelmetallen verdienen.

Asien bietet interessante Chancen

Anleger, die auf binäre Optionen setzen, interessieren sich oft für Indizes als Basiswert. Bei dieser Variante von binären Optionen kann man von den Kursbewegungen der wichtigsten Indizes an den weltweiten Märkten profitieren. Viele Broker haben nicht nur Dax, Nikkei oder Dow Jones im Programm, darüber hinaus kann man hier auch auf den Leitindex an den Börsen in Shanghai, Bangkok oder Hong Kong setzen. Wer sich mit solchen Werten beschäftigt, sollte jedoch einen guten Überblick über die Volkswirtschaften in Asien haben.

Unterschiedliche Märkte in Asien

Abgesehen von Japan, das schon seit vielen Jahren zum Kreis der großen Wirtschaftsmächte gehört, bietet Asien eine große Vielfalt an sehr unterschiedlichen und vor allem sehr wachstumsstarken Märkten. Allein aufgrund ihrer Größe sind China und Indien längst ebenfalls zu den wichtigsten Volkswirtschaften der Welt aufgestiegen. Das Einkommen pro Kopf ist im Vergleich zu den meisten Ländern in Europa und Nordamerika jedoch noch recht niedrig, sodass auch in den kommenden Jahren hohes Wachstum zu erwarten ist.

Besonders deutlich wird das in China. Hier gelten bereits Wachstumsraten von sieben Prozent als Enttäuschung, da die meisten Analysten noch höhere Werte erwarten. Das hat in den vergangenen Monaten immer wieder dazu geführt, dass etwa die Kurse an den Rohstoffmärkten, aber auch an den Aktienmärkten in Europa und den USA eingebrochen sind. Der Grund dafür: China ist für viele Unternehmen der wichtigste Wachstumsmarkt. Wenn das Wachstum hier schwächelt, fallen die Bilanzen längst nicht so gut wie erhofft aus. In Indien gilt das derzeit nur mit Abstrichen, da die rechtlichen Rahmenbedingungen es Unternehmen aus dem Ausland oft erschweren, einen Einstieg in den Markt zu finden.

Gute Aussichten für die Region

In den ersten Monaten dieses Jahres haben sich viele Märkte in Asien nicht gerade positiv entwickelt. Gründe dafür waren unter anderem das relativ verhaltene Wachstum der chinesischen Wirtschaft, aber auch die Nachwirkungen von Naturkatastrophen, vor allem der großen Flut in Thailand. Mittlerweile schätzen viele Experten die Märkte in Asien jedoch wieder als sehr günstig bewertet ein.

Zum einen dürfte sich die erwartete Erholung der weltweiten Konjunktur besonders positiv auf die asiatischen Schwellenländer auswirken. Diese setzen in vielen Fällen vor allem auf den Export von Produkten, gleichzeitig dürfte durch die steigende Wirtschaftskraft auch der Handel in der Region zunehmen. Natürlich geht es beim Handel mit binären Optionen eher um kurzfristige Entwicklungen, trotzdem lohnt es sich, die entsprechenden Nachrichten zu beobachten. Schließlich wirken sich Meldungen zur Wirtschaftslage meist sehr kurzfristig und unmittelbar auf die Kurse an den jeweiligen Börsen aus.

Darüber hinaus gilt vor allem China als Wachstumstreiber für die gesamte Region. Selbst bei einem Wachstum von “nur” sieben Prozent steigt die Nachfrage nach vielen Waren immer weiter. Dazu zählen Konsumgüter ebenso wie Stahl für die Automobilindustrie oder für die Baubranche.

Neben den aktuellen Zahlen zur Wirtschaftslage sollten Investoren, die auf binäre Optionen setzen, übrigens auch politische Nachrichten im Auge behalten. Zwar ist die Integration in Asien noch längst nicht so weit wie in Europa, zunehmende Einigkeit vor allem in Südostasien dürfte jedoch den Handel innerhalb der Region ankurbeln und auf diese Weise für zusätzlichen wirtschaftlichen Schwung sorgen.

Volatile Aktienmärkte: Chancen mit binären Optionen

Investoren, die nach den enormen Kursgewinnen Anfang des Jahres voll und ganz auf Aktien gesetzt haben, mussten in den vergangenen Tagen und Wochen teilweise deutliche Verluste verkraften. An den meisten großen Börsen haben sich die Indizes von ihren Höchstständen ein wenig nach unten bewegt, darüber hinaus ist die Volatilität an den Aktienmärkten derzeit enorm hoch. Gründe dafür gibt es gleich mehrere, allgemein bietet diese Lage jedoch vor allem für binäre Optionen hervorragende Möglichkeiten.

Politik des billigen Geldes könnte bald enden

Noch vor wenigen Wochen kannten die Aktienmärkte weltweit nur eine Richtung: nach oben. Sowohl der Dax als auch der Dow Jones und andere große Indizes lagen oft gleich mehrere Tage am Stück im Plus, die Erholungsphasen zwischendurch waren sehr kurz. Grund dafür war vor allem die Liquidität, die in großem Umfang an den Märkten vorhanden war.

Verantwortlich für diese ungewöhnliche Lage waren in erster Linie die großen Notenbanken der Welt, besonders die US-Notenbank Fed sowie die japanische und die europäische Zentralbank. Alle drei Institute haben in der jüngeren Vergangenheit versucht, die Wirtschaft mit zusätzlicher Liquidität anzukurbeln. Zumindest kurzfristig scheint diese Politik durchaus erfolgreich gewesen zu sein, schließlich haben sich die wirtschaftlichen Rahmendaten in diesen Regionen in den vergangenen Monaten signifikant verbessert.

Für Käufer von Aktien ist das jedoch nicht unbedingt eine gute Nachricht, denn die bessere Lage der Wirtschaft könnte dazu führen, dass die Notenbanken ihre Politik des billigen Geldes demnächst beenden. In den USA war das in den letzten Wochen bereits zu beobachten. Zwar gab es von Notenbankchef Ben Bernanke keine klaren Aussagen zu diesem Thema, trotzdem führten positive Nachrichten über die Wirtschaftslage in den Vereinigten Staaten paradoxerweise oft zu Kursverlusten an den Aktienmärkten.

Lage in China relativ unübersichtlich

Ein weiterer Faktor, der zur hohen Volatilität an den Aktienmärkten beiträgt, ist die Lage der Wirtschaft in China. Nach dem verhältnismäßig schwachen Wachstum im vergangenen Jahr hatten viele Experten damit gerechnet, dass sich das Wachstum in diesem Jahr wieder deutlich erholen würde. Bislang allerdings sind die Nachrichten aus dem Reich der Mitte eher durchwachsen. Zwar kann China noch immer mit beeindruckenden Wachstumsraten aufweisen, diese jedoch liegen unter den Prognosen der meisten Analysten.

Darüber hinaus gibt es weitere Probleme in China. Erst vor kurzem hat der Anstieg der Geldmarktzinsen gezeigt, dass die Lage der Banken in der Volksrepublik relativ unübersichtlich ist, was sich mittelfristig sehr negativ auf die Wirtschaft auswirken könnte.

Unsichere Lage macht binäre Optionen attraktiv

Neben diesen beiden großen Entwicklungen gibt es noch weitere Unsicherheiten, die derzeit für eine unsichere Stimmung an den Aktienmärkten sorgen. Dazu zählen zum Beispiel die unsichere Lage im Nahen Osten, die sich auf den Ölpreis auswirken könnte, aber auch die Situation in den europäischen Krisenstaaten.

Alles in allem sind binäre Optionen somit aktuell eine sehr gute Alternative zum Kauf von Aktien. Einerseits kann man damit selbst bei fallenden Kursen gute Renditen erzielen, andererseits kann man sowohl auf einzelne Aktien als auch auf Indizes in bestimmten Ländern setzen. Zudem haben sich binäre Optionen in den vergangenen Jahren zu einem sehr beliebten Anlageprodukt entwickelt, da sie sehr einfach strukturiert sind, außerdem fallen beim Kauf – anders als bei Aktien oder anderen Wertpapieren – keine Gebühren oder Provisionen an.

Mit binären Optionen auf Rohstoffpreise spekulieren

Dass man mit Spekulationen auf die Kurse von Rohstoffen Geld verdienen kann, ist für Anleger, die sich für binäre Optionen interessieren, keine besondere Neuigkeit. Derzeit allerdings lohnt sich der Kauf von binären Optionen mit Rohstoffen als Basiswert besonders, da die Situation in diesem Bereich allgemein sehr volatil ist. Schon kleine Nachrichten können sich stark auf die Kurse auswirken und diese sowohl nach oben als auch nach unten treiben. Als Anleger sollte man daher in jedem Fall gut über den jeweiligen Markt Bescheid wissen und die aktuellen Nachrichten verfolgen.

Große Unterschiede zwischen verschiedenen Rohstoffarten

Zunächst einmal ist es beim Kauf von binären Optionen, die auf den Kursen von Rohstoffen basieren, sehr wichtig, um was für einen Rohstoff es sich handelt. Bei den meisten Brokern finden sich standardmäßig etwa Rohöl oder Gold im Angebot. Darüber hinaus bieten viele Broker noch weitere Möglichkeiten an, zum Beispiel Investments, mit denen man auf die Kurse von industriell genutzten Metallen wie Kupfer oder Eisen sowie von Nahrungsmitteln wie Weizen oder Soja spekulieren kann.

Diese verschiedenen Märkte zeichnen sich jeweils durch ganz andere Charakteristiken aus. Rohöl und Industriemetalle zum Beispiel sind sehr konjunkturabhängig, da eine wachsende Weltwirtschaft gleichbedeutend mit einer höheren Nachfräge nach diesen Rohstoffen ist. Aktuell ist vor allem China, das sich schon seit mehr als einem Jahrzehnt in einem rasanten Wachstum befindet, für einen großen Teil der Nachfrage auf den Weltmärkten verantwortlich.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass die Lage der chinesischen Konjunktur sich sehr stark auf die Preise auswirkt. Wenn etwa die Industrieproduktion nicht so stark wächst wie es von Analysten zuvor erwartet wurde, führt das schnell zu einem Rückgang der Kurse von Rohöl, Kupfer, Zink oder Aluminium. Ein aktuelles Beispiel dafür: Im Mai hatte die chinesische Industrie zwar 9,2 Prozent mehr Güter produziert als ein Jahr zuvor, allerdings hatten Experten mit einem noch höheren Anstieg gerechnet, sodass Rohstoffkurse einen Rückschlag erlitten.

Besondere Merkmale von Edelmetallen und Agrargütern

Ganz anders ist die Lage hingegen bei Edelmetallen wie Gold und Silber oder bei Nahrungsmitteln. Edelmetalle werden zwar auch in einem gewissen Umfang von der Industrie genutzt, in erster Linie sind sie jedoch zur Herstellung von Schmuck oder zur Geldanlage geeignet. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten gilt etwa Gold als sicherer Hafen. Das kann man auch am Kurs von Gold ablesen, der über die letzten Jahre hinweg relativ kontinuierlich gestiegen ist.

Bei binären Optionen, die auf den Kursen von Edelmetallen beruhen, wirken sich aktuelle Nachrichten über die Produktion der Industrie nicht so stark aus. Hier geht es eher um die allgemeine Lage der Wirtschaft, also um Faktoren wie Inflation oder Arbeitslosigkeit.

Nahrungsmittel wiederum stellen einen ganz anderen Markt dar. Hier ist die Nachfrage relativ konstant und entwickelt sich langfristig durch veränderte Ernährungsgewohnheiten und eine größere Bevölkerung nach oben. Große Sprünge sind dabei allerdings nicht zu erwarten. Bei der Produktion hingegen kann es von Jahr zu Jahr enorm große Unterschiede geben. Aufgrund des Wetters oder von Naturkatastrophen in wichtigen Erzeugerregionen kann es zu besonders guten oder schlechten Ernten kommen, die sich dann wiederum in den Preisen von Weizen, Soja oder anderen Agrargütern niederschlagen.

Einfluss der Notenbanken auf Devisenmärkte

Die Geldpolitik in den USA, in Europa und in Japan beherrscht derzeit nicht nur das Geschehen auf den internationalen Aktienmärkten. Auch auf den Devisenmärkten gibt es aktuell kaum ein Thema, das Anleger mehr interessiert. Allerdings sollten Anleger, die von den Kursbewegungen bestimmter Währungspaare mit Hilfe von binären Optionen profitieren wollen, in den kommenden Tagen und Wochen sehr aufmerksam sein. Schließlich könnten bereits die neuen Daten zum Arbeitsmarkt in den Vereinigten Staaten neue Hinweise darauf geben, wie sich die US-Notenbank in der näheren Zukunft verhalten wird.

Erste Frühindikatoren deuten bereits darauf hin, dass die Konjunktur in den USA zuletzt wieder angezogen hat. So war zum Beispiel das Handelsbilanzdefizit im April höher als von Analysten erwartet ausgefallen. Das klingt auf den ersten Blick zwar paradox, erklärt sich aber durch höhere Importe von Konsumgütern – ein gutes Zeichen für eine langfristig bessere wirtschaftliche Lage der amerikanischen Verbraucher.

Arbeitsmarkt in den USA als wichtiger Indikator

In dieser Woche werden nun die neuen Zahlen zur Lage des Arbeitsmarkts in den USA bekanntgegeben. Viele Marktteilnehmer erwarten sich von diesen Zahlen wichtige Hinweise auf die weitere Politik der US-Notenbank. Wird die Fed die Käufe von Anleihen auch in den kommenden Monaten fortsetzen oder wird dieses Programm eingeschränkt? Die Antwort darauf interessiert private und professionelle Investoren gleichermaßen, schließlich ist die US-Notenbank mit dafür verantwortlich, dass derzeit so viel Liquidität auf den Märkten vorhanden ist.

Ein Ausstieg aus dem als “quantitative easing” bezeichneten Programm hängt zunächst einmal von einer positiven Entwicklung auf dem US-Arbeitsmarkt ab. Aufgrund der Abhängigkeit der US-Wirtschaft von der Nachfrage im eigenen Land ist dieser Indikator noch deutlich wichtiger als in der Eurozone. Allerdings ist es nur ein Indikator unter vielen, sodass die Situation sowohl an den Aktien- als auch an den Devisenmärkten derzeit relativ unsicher bleibt.

Binäre Optionen bieten weiter große Chancen auf Rendite

Diese allgemein schwierige Lage ist gerade für Investoren, die auf binäre Optionen setzen, eine große Chance. Gerade an Devisenmärkten können bereits vermeintlich kleine Nachrichten derzeit für hohe Kursbewegungen sorgen. So verlor etwa der japanische Yen gegenüber dem US-Dollar und dem Euro zum Wochenbeginn erstmals nach mehreren Tagen mit Gewinnen. Grund dafür waren allein die Spekulationen für die Abschwächung der geldpolitischen Anreize durch die US-Notenbank.

Dieses Beispiel zeigt, wie volatil die Lage auf den internationalen Devisenmärkten aktuell ist. Das gilt sowohl für große Währungen wie US-Dollar, Euro, Yen und britisches Pfund, aber auch für kleinere Währungen wie den australischen Dollar, den schweizer Franken oder den südafrikanischen Rand. Hier spielen jeweils auch noch nationale Entwicklungen eine große Rolle, die jedoch von der Gesamtlage an den Märkten durchaus überschattet werden können.

Insgesamt ist es somit für Trader, die auf binäre Optionen und Devisen als Basiswerte setzen, in den kommenden Wochen noch wichtiger als sonst, die aktuelle Nachrichtenlage im Auge zu behalten. Kurse an den Devisenmärkten können innerhalb weniger Stunden relativ hohe Anstiege und Verluste verzeichnen, mit denen man bei der richtigen Vorhersage dieser Entwicklungen viel Geld verdienen kann. Im Prinzip ist das natürlich keine neue Erkenntnis, momentan kann man diesen Punkt jedoch kaum häufig genug betonen.

Interessante Zeiten für Aktienindizes

Wer in diesen Tagen einen Blick auf die wichtigsten internationalen Indizes wirft, wird schnell feststellen, dass die Stimmung unter den Anlegern kaum besser sein könnte. Sowohl der Dow Jones in New York als auch der Dax in Frankfurt am Main haben in den vergangenen Wochen zum Teil enorm hohe Zuwächse erzielen können und liegen längst auf dem Niveau eines Allzeithochs. Trotzdem ist die Skepsis vieler Anleger groß – schließlich ist die allgemeine wirtschaftliche Lage längst nicht positiv genug, um derartige Höhenflüge zu rechtfertigen.

Die Gründe für die derzeitige Hausse am Aktienmarkt lassen sich relativ einfach erläutern. Verantwortlich sind in erster Linie die großen Notenbanken der Welt. In Japan versucht die Zentralbank, mit einer extrem expansiven Geldpolitik die Wirtschaft anzukurbeln, auch in den USA ist das ein wichtiges Mittel der Notenbank, da die Zinsen sich bereits auf einem historischen Tief befinden und kaum weiter gesenkt werden können. In Europa hingegen hat sich die EZB gerade dazu durchgerungen, den Leitzins zu senken, in den kommenden Monaten könnte dieser Schritt sogar noch einmal wiederholt werden.

Alles in allem bedeutet das, dass derzeit Liquidität in einem enorm großen Umfang vorhanden ist. Dieses Geld muss irgendwo angelegt werden – deshalb drängen Investoren immer weiter in den Aktienmarkt. Für Anleger, die sich für binäre Optionen interessieren, ergeben sich dadurch sehr interessante Möglichkeiten.

Psychologie ist enorm wichtig

Wer mit binären Optionen handelt, sollte sich mit den Techniken der Chartanalyse gut auskennen. Diese Regeln besagen, dass das Allzeithoch des Dax ein klares Kaufsignal ist. Allerdings spielen bei einem Index nicht nur charttechnische Analysen eine wichtige Rolle, sondern auch die Psychologie. Anleger müssen den historischen Höchststand nicht unbedingt als Signal zum Einstieg sehen, vielmehr können sie auch das genaue Gegenteil vermuten. Hohe Kurse würden in diesem Szenario eine gute Möglichkeit zum Verkauf von Aktien darstellen, in der Folge würde der Dax wieder fallen.

Welche Richtung der Dax und andere wichtige Indizes an den großen Börsenplätzen der Welt in den kommenden Wochen einschlagen, ist derzeit der Gegenstand umfangreicher Spekulation. Bei den meisten Brokern für binäre Optionen werden auch eine Reihe von verschiedenen Indizes als Basiswert angeboten, sodass Investoren an dieser Spekulation teilhaben können.

Nachrichten geben wenig positive Impulse

Besonders wichtig ist es in diesem Zusammenhang, nicht nur die Charts der Indizes zu analysieren, sondern auch die aktuelle Nachrichtenlage im Auge zu behalten. So ist bei vielen professionellen Investoren die Vorsicht derzeit enorm groß. Dabei geht es gar nicht so sehr um die Unberechenbarkeit der Börse, sondern eher um Daten zur Konjunktur in Europa und darüber hinaus. In der Eurozone etwa ist die Schuldenkrise noch längst nicht überwunden, viele Ländern befinden sich zudem in einer Rezession.

Gleichzeitig hat sich die Weltwirtschaft in den vergangenen Monaten ebenfalls nicht besonders positiv entwickelt. Im ersten Quartal enttäuschten vor allem China und die USA mit den Daten zur Entwicklung der Konjunktur die Anleger. In der Folge gerieten vor allem die Preise für Rohstoffe unter Druck, aber auch auf die Aktienmärkte könnten sich solche Nachrichten in den kommenden Wochen negativ auswirken. Gleichzeitig wird die große Liquidität nicht so schnell verschwinden – die Entwicklung bleibt also spannend und bietet interessante Chancen.

Wie reagieren Märkte nach Senkung der Leitzinsen?

In der vergangenen Woche hat die Europäische Zentralbank (EZB) auf die noch immer relativ schwache Konjunktur in weiten Teilen der Eurozone reagiert und die Leitzinsen gesenkt. Damit befinden sich die Zinsen für die insgesamt 17 Euro-Länder nun auf einem Rekordtief, trotzdem hält EZB-Chef Mario Draghi sogar noch eine weitere Senkung für möglich. Zudem könnten für Banken, die Geld bei der EZB bunkern, demnächst Strafen fällig werden.

An den Aktienmärkten machte sich die Zinssenkung in der vergangenen Woche schnell positiv bemerkbar. Allerdings hatten viele Anleger diesen Schritt bereits erwartet, sodass sich die Kurse schon in den vergangenen Tagen und Wochen auf einem relativ hohen Niveau eingependelt hatten. Wer auf binäre Optionen setzt und von kurzfristigen Bewegungen der Kurse profitieren will, musste deshalb schon einen besonders guten Instinkt für die richtigen Basiswerte haben, um Renditen zu erzielen.

Entwicklung der nächsten Monate ungewiss

Für die kommenden Wochen könnten sich gerade bei binären Optionen allerdings interessante Chancen ergeben. Durch die Senkung der Zinsen sollen vor allem die schlechte Lage am Arbeitsmarkt sowie die pessimistische Stimmung in der Wirtschaft aufgebessert werden. Für die zweite Hälfte dieses Jahres geht die EZB derzeit von einem Wachstum aus, das sich auch auf die Kurse an den Aktienmärkten auswirken dürfte.

Allerdings befinden sich viele Indizes in Europa und Nordamerika aktuell bereits auf einem sehr hohen Stand, sodass die weitere Entwicklung nur sehr schwer vorhersagbar ist. Wenn sich die Wirtschaft so gut entwickelt, wie es die EZB hofft, könnte es an den Märkten auch weiterhin aufwärts gehen. Kommt es hingegen nicht zu einem nachhaltigen Wachstum, dürfte das in den nächsten Monaten zu einem Abwärtstrend an vielen Märkten sorgen.

Ähnliche Politik in den USA

Aus dieser unsicheren Lage ergeben sich gerade für spekulative Anleger sehr gute Chancen. Mit binären Optionen ist es zum Beispiel auch in Märkten, die sich vor allem seitwärts bewegen, jederzeit möglich, hohe Renditen zu erzielen. Dazu muss man lediglich die richtige Kursbewegung vorhersagen und die Bewegungen der Kurse im Auge behalten. Mit den entsprechenden Analysetechniken ist das durchaus möglich, sodass man langfristig in der Gewinnzone liegt.

Allerdings sollte man dabei auch den aktuellen Trend an den Märkten im Auge behalten. Dieser könnte sich zudem je nach Basiswert deutlich unterscheiden. So haben sich viele Rohstoffkurse in den vergangenen Wochen eher negativ entwickelt, da die Nachfrage vor allem aufgrund der schwachen Konjunktur in China ausblieb. Selbst eine leicht verbesserte Lage in Europa dürfte solche Probleme nicht ausgleichen können, sodass Anleger hier die besondere Entwicklung beachten sollten. Gleichzeitig unterscheiden sich beispielsweise Industriemetalle oder Rohöl von Edelmetallen wie Gold oder Platin, die gerade in Krisenzeiten bei Investoren oft als krisensichere Anlage gelten.

Die EZB ist übrigens nicht allein mit ihren Entscheidungen zum Leitzinssatz. Auch in den USA hat die Notenbank in der vergangenen Woche bekanntgegeben, dass das extrem niedrige Zinsniveau zunächst einmal unverändert bleiben wird. Zugleich will die Zentralbank auch weiterhin jeden Monat Anleihen im Wert von 85 Milliarden Dollar aufkaufen, wobei diese Summe abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung in den kommenden Monaten angepasst werden könnte. Alles in allem bleibt also Liquidität in großem Umfang auf den Märkten.

Wirtschaft in China wächst weniger als vorhergesagt

In den USA und vor allem in Europa ist das Wachstum der Wirtschaft weiterhin schwach, deshalb setzen viele große Konzerne auf andere Märkte. Besonders China bietet Unternehmen große Chancen. Die Volksrepublik ist das größte Land der Welt und die immensen Wachstumsraten sorgen für eine schnell wachsende Mittelschicht, die gerne Produkte aus dem Westen kauft. Die zunehmende Abhängigkeit vom chinesischen Markt bedeutet, dass Anleger, die in binäre Optionen investieren, besonders hellhörig werden sollten, wenn Daten zur Lage der Wirtschaft in China veröffentlicht werden.

Erst vor kurzem hat die Veröffentlichung der jüngsten Konjunkturdaten aus China wieder einmal gezeigt, wie abhängig die Aktienmärkte in ganz Europa und in Nordamerika von der Lage dort sind. In den ersten drei Monaten des Jahres hatte das Wachstum zwar bei 7,7 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal des Vorjahres gelegen, damit allerdings wurden die Erwartungen der Analysten enttäuscht. Diese hatten sogar mit 8 Prozent Wachstum gerechnet, nachdem es im Vorjahresquartal bereits 7,9 Prozent waren.

Markt wird immer wichtiger

Auf den ersten Blick sieht dieser Unterschied relativ gering aus, zumal die offizielle Regierungsvorgabe lediglich bei 7,5 Prozent gelegen hatte. Trotzdem wirkte sich das schleppende Wachstum in der Volksrepublik sofort auf die Börsen im asiatischen Raum aus, die deutlich nachgaben. In der Folge verloren auch die Börsen in Europa, wo die Anleger ohnehin bereits unter dem Eindruck der anhaltenden Eurokrise stehen. Nach der guten Entwicklung zum Jahresauftakt fehlten in den vergangenen Wochen die Impulse, sodass sich die negativen Nachrichten sofort bei den Kursen bemerkbar machten.

Wie sich die Lage auf dem chinesischen Markt auf die Bilanzen von westlichen Unternehmen auswirkt zeigen zwei Beispiele aus der Autobranche. Bei BMW etwa hatte das Wachstum auf dem chinesischen Markt im Jahr 2012 bei fast unvorstellbaren 40 Prozent gelegen. Für dieses Jahr erwartet der Konzern hingegen nur noch einen Absatz, der im einstelligen Prozentbereich zulegt. Das ist zwar noch immer beeindruckend, die Anleger reagierten jedoch enttäuscht auf diese Aussage. Auch bei Porsche wird China immer wichtiger. Im vergangenen Jahr verkaufte der Sportwagenhersteller hier schon fast so viele Autos wie auf dem bisher wichtigsten Auslandsmarkt, den Vereinigten Staaten.

Auswirkungen der Lage in China

Natürlich sind diese Beispiele nicht für alle Branchen repräsentativ, sie machen aber die zunehmende Abhängigkeit von der Lage in China deutlich. Wer sich für binäre Optionen interessiert, sollte deshalb die jeweiligen Basiswerte genau analysieren. Welche Auswirkungen könnte ein geringeres Wachstum in China auf den jeweiligen Kurs haben? Bei Aktien als Basiswerten für binäre Optionen ist das relativ einfach, schließlich kann man hier leicht bestimmen, wie groß der Umsatz des Unternehmens in China ist.

Doch auch für andere Basiswerte spielt die Entwicklung der Volkswirtschaft in China eine große Rolle. So haben die schlechten Nachrichten in den vergangenen Wochen zum Beispiel zu Kursverlusten bei vielen Rohstoffen geführt, zugleich wurden auch die Devisenkurse davon beeinflusst. Alles in allem ist es also entscheidend, die Nachrichtenlage aus China im Auge zu behalten. Das gilt gerade für eine Zeit, in der die Regierung in China viele Milliarden in Form von Konjunkturprogrammen in die eigene Wirtschaft pumpt.

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